
Am 10. Juli findet in Jena eine antizionistische Demonstration statt. In den Forderungen der Demo findet man nicht nur die Wiedergabe der üblichen Hamas-Propaganda, sondern auch die Forderung nur endlich den Willen eines Großteils der deutschen Bevölkerung nach einem Waffenstillstand und einem Ende der Waffenlieferungen an Israel Folge zu leisten, man empört sich gar, dass die deutsche Regierung das nicht tut. Unabhängig von den sonstigen inhaltlichen Verfehlungen, ist das selbst für die lokale IL-Gruppe ein neuer Schritt derart proaktiv jedem eigenen kritischen Denken eine Absage zu erteilen.
Gemeinsam mit anderen Gruppen aus Thüringen rufen wir mit zur israelsolidarischen Gegenkundgebung am 10. Juli, 17 Uhr auf dem Nonnenplatz in Jena auf und dokumentieren folgend den Aufruf.




Im Vorfeld der Landtagswahl wurde breit mobilisiert, die Kampagnen gegen die AfD trugen wahlweise das Gewand einer historisch (falschen) Folklore, die ein zweites 1933 oder „Weimarer Verhältnisse“ (…Ums Ganze!) mit sich trugen, oder sollten die Weltoffenheit der Thüringer Provinzialität betonen. Aus „Bodo oder Barbarei“ (Die Linke), wurde keine Barbarei, dafür aber die Zumutung Voigt, Wolf, Maier. In Anbetracht der Schnelllebigkeit der Ereignisse verwundert es dann auch nicht, dass im Nachgang keiner mehr so richtig darüber reden kann und will, was man vor ein paar Monaten noch aus der Mottenkiste in diversen Aufrufen verwurstet hat. Denn worüber sollte man auch reden?
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Anlässlich des Jahrestag des Angriffs der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel fanden in
Die Landtagswahl steht an, bei der sich das aktuelle autoritäre und faschistische Potenzial in Thüringen bei konstanten 30 % für die AfD manifestieren wird. Für das Wochenende plant die AfD ihren Wahlkampfabschluss in Erfurt auf dem Domplatz, dagegen gibt es mehrere Veranstaltungen und Mobilisierungen. Bundesweit mobilisiert ein antifaschistisches Bündnis „Zeit zu handeln“ nach Erfurt. Im folgenden wollen wir einige Text- und Debattenhinweise dokumentieren, die sich mit dem aktuellem Mobilisierungsgeschehen und den Wahlen auseinandersetzen.
Am diesjährigen 1. Mai demonstrierten in Gera über 750 Antifaschist:innen unter dem Motto “Kämpfe verbinden – Kapitalismus überwinden!”, während zeitgleich knapp 200 Menschen in Sondershausen gegen eine Kundgebung von Neonazis, Querdenkern, Werte Union und Reichsbürgern unter dem Banner “Freies Thüringen” demonstrierten. Auf beiden Veranstaltungen hielten wir einen Redebeitrag, der eine unversönliche Kritik an der Gesellschaft und den herrschenden Produktionsverhältnissen in den Fokus rückte. Wir dokumentieren den Redebeitrag.
Vor der neuen Außenstelle der Erstaufnahme für Geflüchtete